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Wer nicht fragt …

Die Reise, die jüngst vor dem Bundesverwaltunsgericht endete, begann im Mai 2011. Ein Jahr vor den Olympischen Spielen in London stand der deutsche Sport in der Kritik. Erstmals hatten sich die Funktionäre Zielvereinbarungen für ihre Sportler ausgedacht – und hielten diese geheim. Sportpolitiker im Bundestag bekamen keine Einsicht, geschweige denn Journalisten oder Bürger. Selbst die Sportverbände wussten voneinander nicht, wie viele Gold-, Silber- und Bronzemedaillen sie jeweils gewinnen müssten, damit die ominösen Zielvereinbarungen erfüllt wären. Auf welcher Grundlage werden hunderte Millionen Euro von Steuergeldern verteilt? Das fragten sich damals viele. Antworten gab es kaum.

Mein Kollege Niklas Schenck und ich interessierten uns schon länger für Probleme im Sport. Wir berichteten…

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