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„Ein Dilemma“

Kornél Mundruczó ist in Budapest im Filmstudio mit dem Schnitt seines neuesten Films beschäftigt, als unsere Autorin ihn erreicht. Die Zeit drängt, der Film soll im Frühjahr in Cannes gezeigt werden. Nebenbei leitet Mundruczó noch das Proton Theatre, dessen aktuelle Inszenierung ab Freitag in Berlin zu sehen ist.

der Freitag: Herr Mundruczó, Ihr Film trägt den Titel „Superfluous Man“. Worum geht es?

Kornél Mundruczó: Im Mittelpunkt der Geschichte steht die Freundschaft zwischen einem jungen Flüchtling aus Syrien und einem ungarischen Arzt. Wir wollten einen zeitgenössischen Film machen, der über das Kino hinaus aufrütteln wird.

Etwa vor einem Jahr saßen Tausende Flüchtlinge am Ostbahnhof in Budapest fest, Deutschland hat daraufhin die Grenzen geöffnet. Ist Ihr Film eine Reaktion darauf?…

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