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Das chinesische Dilemma

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Angespannte Lage: Der Blick aufs Meer verändert sich Foto: Kevin Frayer/AFP/Getty Images

Obwohl Tsai Ing-wen noch nicht lange im Amt ist, steht sie bereits heftig unter Druck. Mit einem Kantersieg zur neuen taiwanesischen Präsidentin gewählt, trat sie – getragen von viel Zustimmung – im Mai ihr Amt an. Inzwischen jedoch ist Tsais Popularitätsquote um 25 Prozent gefallen. Weshalb, das lässt sich in einem Satz zusammenfassen – der Umgang mit Festlandchina ist dafür verantwortlich. Weil die Führung in Peking annimmt, dass Tsais Demokratische Fortschrittspartei die vollständige Unabhängigkeit Taiwans anstrebt, sind im Moment alle offiziellen wie inoffiziellen Kontakte mit der „abtrünnigen Provinz“ ausgesetzt. Auch die „Notfall-Hotline“ bleibt tot. Viele taiwanesische Arbeitnehmer be…

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