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Affront und Aggression

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Keine Erdoğan-Fans: Bewohner der Stadt Basra im Nordirak Foto: Haider Mohammed Ali/AFP/Getty Images

Ein türkisches Militärkorps beteiligt sich auf seine Weise an der Mossul-Offensive. Man kämpft gegen Milizen des IS wie der Kurden, von denen die Regierung in Ankara behauptet, es seien Filialen der Kurdischen Arbeiterpartei (PKK). Die irakische Regierung empfindet das als Affront und Aggression. Sie will, dass türkische Einheiten die Stadt Baschika in der Nähe von Mossul sofort verlassen. Deren dortige Präsenz hat zu einem heftigen Schlagabtausch zwischen Präsident Erdoğan und Irak-Premier al-Abadi geführt. Was nicht erstaunt. Worauf zielt das türkische Vorgehen? Mindestens auf mehr regionalen Einfluss, sehr wahrscheinlich auf territoriale Expansion, mit der ein geschlossenes kur…

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