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Vergiss es!

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Illustration: der Freitag

Die Debatte selbst ist fast in Vergessenheit geraten: Gibt es im Internet ein Recht auf Vergessenwerden? Dabei ist diese Frage aktuell wie eh und je. So zeigt der Fall der 20-jährigen Politikerin Sarah-Lee Heinrich in aller Schärfe, was es bedeutet, mit sozialen Netzwerken aufzuwachsen und sich Jahre später mit unüberlegten Postings aus der Jugend konfrontiert zu sehen. Dabei brauchen wir, um wachsen zu können, gerade in der Teenagerzeit einen geschützten Raum, der uns auch Fehltritte verzeiht – und nicht das latent über uns schwebende Damoklesschwert der ewigen Erinnerung. Dies gilt aber nicht nur für unsere Jugendtage.

Wir leben täglich in eigenen Widersprüchen, revidieren Überzeugungen und verändern uns. Ein solches Recht auf Veränderung ist Teil der …

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