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Kein Film, aber ein Politkrimi

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Kay Gottschalk (2. v. l.) von der AfD ist der Vorsitzende des Wirecard-Untersuchungsausschusses

Foto: Sean Gallup/Getty Images

Es ist schon erstaunlich,dass der Betrugsfall eines Unternehmens zu einem Untersuchungsausschuss im Bundestag führt. Doch die Aufklärung der politischen Verantwortung für fragwürdige Geschäfte obliegt immer häufiger dem Parlament, so untersucht es den Cum-Ex-Skandal, die Verträge zur Pkw-Maut, die Berateraffäre im Verteidigungsministerium – und nun: den Wirecard-Skandal. Offenbar hätte die Politik von den Luftbuchungen und der drohenden Insolvenz des Unternehmens mehr wissen können, als die Beteiligten zugeben möchten.

Der Fall Wirecard ist mit dem internationalen Haftbefehl für den flüchtigen Manager Marsalek so filmverdächtig, dass die Ankündigung eines…

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