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Identität ohne Bindestrich

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„Marseille ist für mich ein ‚afropäisches Mekka‘, auch wenn das leichtfertig ist“

Foto: Jamie Stoker/Penguin/Suhrkamp Verlag

Der britische Autor und Fotograf Johny Pitts ist durch acht europäische Großstädte gereist und hat die Lebenswirklichkeit schwarzer Communities untersucht. Sein im Suhrkamp Verlag erschienener Reisebericht Afropäisch geht allerdings weit über die Schilderung eines alltäglich erfahrenen Rassismus oder sozialer Apartheid hinaus. Er erhebt den Anspruch auf ein politisches Konzept einer europäischen Blackness.

der Freitag: Herr Pitts, was bedeutet der Begriff „afropäisch“?

Johny Pitts: „Afropäisch“ fügt Europa die Idee der Andersartigkeit hinzu und stellt die Frage, wer sich eigentlich als Teil des Kontinents Europa verstehen darf. Der Begriff beschreibt einen R…

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