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Hitler im Saal

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Die deutsch-britische Schriftstellerin und Journalistin Gabriele Tergit, 1977

Foto: Sammlung Richter/Picture Alliance

Es geht um ein Mückenmittel. Swetana heißt das nutzlose Elixier für 3,30 Mark, im Ausland angeblich „millionenfach bewährt“, das ein arbeitsloser Landwirt abfüllt und massenweise in die Republik verschickt, „aber der Gerissene kam an einen noch Gerisseneren, an einen Bankier, über dessen Bank die Geldbeträge liefen“. Er wird also übers Ohr gehauen, wird zum Pleitegeier und muss schließlich für sechs Jahre ins Gefängnis, „zwei alte Damen aber fanden das Mittel gut gegen Kopfschmerzen und machten eine Nachbestellung (…)“.

Gabriele Tergit verfasste den recht kurzen Text über einen glücklosen Gauner 1925 für das Berliner Tageblatt, wo die meisten ihrer Gerichtsreporta…

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