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690.000.000-mal Siechtum und Tod

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Bewohner eines südsudanesischen Dorfs sammeln Hilfsgüter des Welternährungsprogramms ein

Foto: Tony Karumba/AFP/Getty Images

Das norwegische Nobelpreiskomitee ist über sich selbst hinausgewachsen. In diesem Jahr der Pandemie den Friedensnobelpreis an keinen Politiker zu vergeben, sich nicht instrumentalisieren zu lassen, führte zu einer weisen, vor allem zeitgemäßen Entscheidung. Dass sie zugunsten des UN-Welternährungsprogramms (WFP) und seiner weltweit 17.000 Mitarbeiter fiel, weitet den Blick. Es hilft, Relationen zu wahren, und ist geeignet, sich des Hedonismus bewusst zu werden, der zu Zeiten der Corona-Krise gelegentlich vor dem Ausrasten zu stehen scheint.

Wenn so getan wird, als komme es einem Weltuntergang nahe, dass Masken- und Quarantänepflichten gelten oder nachts auf…

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