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Ein Siedlungsgebiet für Dschihadisten

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Rauch über der syrischen Stadt Ras al-Ain, fotografiert von der türkischen Grenze

Foto: Ozan Kose/AFP/Getty Images

NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg verkündete am siebten Tag der Militäraktion in Nordsyrien, dass man die Türkei nicht allzu streng kritisieren solle. Das NATO-Mitglied habe dem Westen immerhin als Aufmarschgebiet im Kampf gegen den Islamischen Staat (IS) gedient. Damit unterschätzte er freilich das Gedächtnis des politisch interessierten Publikums. Dem dürfte noch erinnerlich sein, dass die Türkei ja vor allem als Aufmarschgebiet der Kräfte diente, die das „Assad-Regime“ stürzen wollten. Diesem Ziel galt auch vorrangig die Stoßkraft des IS. Ohnehin steht der Begriff nicht nur für dschihadistische Fanatiker, sondern ebenso für ein nebulöses Netzwerk von Interess…

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