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Nicht lustig, eigentlich

Vergangene Woche machte folgende Rechnung die Runde: Netflix habe in den letzten drei Monaten so viel neuen „Content“ online gestellt, dass man täglich siebeneinhalb Stunden hätte schauen müssen, um alles zu sehen. Zuviel – das war gestern, heute ist Überschwemmung das neue Normal. Was soll da erst morgen, sprich 2019, werden, wenn sowohl der Disney-Konzern als auch Warner und Apple ihre globalen Streamingplattformen eröffnen? Es bleibt nur eines: jede Idee, den Überblick behalten zu wollen, aufzugeben und einfach weiter nach dem Ausschau halten, was einem gefällt. Und es genießen, dass in Streamingzeiten der Nachteil des Ungleichzeitigen zugleich der Vorteil ist: Man kann noch Jahre später einsteigen und Fan einer Serie wie Please Like Me werden, die bereits 2016 ihr Ende fand und dere…

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