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Ein bebendes Buch

Philipp Weiss’ Debüt Am Weltenrand sitzen die Menschen und lachen hatte für Raunen im Literaturbetrieb gesorgt. Daran haben neben Ehrungen wie dem renommierten Jürgen-Ponto-Preis sicher auch der gewaltige Umfang und das sehr eigensinnige Konzept Anteil: fünf Bände, über tausend Seiten, keine festgelegte Reihenfolge, nur mehr oder minder leichte Zugänge (zu einzelnen Teilen). Es geht wohl darum, die Menschheit und die Welt als Ganzes zu begreifen, begreift man beim Lesen, einer Welt, in der jeder für sich herumirrt, auf der Suche nach Ordnung, Sinn, Schönheit. Man kann parallel mal hier, mal da lesen und ähnlich durch die Seiten mäandern, wie die Figuren es tun.

„Die Landschaft verändert sich durch den Wanderer. Das Buch verändert sich durch den Leser“, heißt es einmal. Zur Programmatik …

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