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Es fehlt ein Urteil des Gerichts

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Der Fall Weinstein gehört vor Gericht, öffentlich wurde er schon verurteilt

Foto: Spencer Platt/Getty Images 

Die ersten Urteile im Fall des Hollywood-Produzenten Harvey Weinstein sind gesprochen: Die Weinstein Company hat ihn gefeuert, die Oscar-Akademie ausgeschlossen und die Producers Guild of America den Rauswurf angekündigt – vorher soll er Gelegenheit erhalten, sich zu den Vorwürfen sexuellen Missbrauchs zu äußern.

Das reicht nicht aus. Der Fall Weinstein gehört vor Gericht. Nicht nur, weil er sorgfältiger aufgearbeitet werden sollte als über Twitter. Nicht nur, weil Weinstein – selbstverständlich – die Chance erhalten muss, sich zu allen Vorwürfen zu äußern. Nicht nur, weil es eine Genugtuung für die Opfer sein kann, wenn der Täter bestraft wird. Sondern vor allem auch, d…

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