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Oder kam das weg?

Damals, in den 70er Jahren, zog es viele Künstler hinaus ins Weite, in Wälder, auf Wiesen und bevorzugt in jenes Gelände, das am ursprünglichsten und unberührtesten schien – in die Wüste. Fernab konventioneller Kunstzentren wurde die Wüste zum Bau- und Schauplatz spektakulärer earth works. Viele der schwer zugänglichen Kunstwerke erlangten damals gerade durch filmische und fotografische Reproduktionen Popularität.

Einen wichtigen Beitrag zur Distribution leisteten Magazine und Fernsehsender, die Dokumentationen über diese Werke in Auftrag gaben. Die BBC filmte den kalifornischen Maler und Fotografen Ed Ruscha 1979 beim Transport eines Kunstwerks in die Mojavewüste zwischen Los Angeles und Las Vegas: ein riesiger, aus Fiberglas gefertigter Stein namens Rocky II (Rocky I war noch aus Papp…

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