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"Ich habe einfach keine Angst"

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Gannuschkina legte sich schon zu Sowjetzeiten mit den Mächtigen an Foto: Jen Osborne für der Freitag

In einem kleinen Café im Westen Berlins sitzt Swetlana Gannuschkina mit ihrem Übersetzer an einem dunklen Holztisch. Für einen Tag ist sie in der Stadt, ihr Terminplan ist eng getaktet. Und jedes ihrer Gespräche beginnt mit einer Gratulation. Ende September wurde bekannt, dass sie zu den Ausgezeichneten des Alternativen Nobelpreises gehört. Ende November soll die Verleihung in Stockholm sein.

der Freitag: Frau Gannuschkina, was bedeutet für Sie der Gewinn des Alternativen Nobelpreises?

Swetlana Gannuschkina: Sehr viel. Er ist ein Zeichen der Solidarität mit der russischen Zivilgesellschaft. Und das Preisgeld hilft, Menschen konkret zu helfen, denn ich muss keine Rechenschaft darü…

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