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Der Politik entfremdet

Knapp zwei Jahre ist es her, dass die Proteste von Pegida ihren Höhepunkt erreichten. Heute gehört die Bewegung zu den am besten untersuchten jüngeren und jüngsten Phänomenen der Sozialwissenschaften. Mindestens zwölf Bücher sind bereits erschienen, nicht weniger als sieben neue Publikationen sind noch für dieses Jahr angekündigt. Der Bielefelder Transcript-Verlag hat nun schon seine zweite Publikation zum Thema herausgebracht. Pegida. Rechtspopulismus zwischen Fremdenangst und „Wende“-Enttäuschung? Analysen im Überblick ist ein Sammelband mit wissenschaftlichen Aufsätzen vorrangig führender Soziologen aus Dresden und Jena, einige Kommunikations- und Politikwissenschaftler sind auch dabei, 25 Männer, zwei Frauen.

Auf 377 Seiten analysieren die Autorinnen und Autoren die Anliegen und dem…

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