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Warum wir zu wenig tun

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Die Gesellschaft kennt eine Antwort auf Überforderung: Grenzen

Foto: STR/AFP/Getty Images

Schon nach den ersten Sätzen ist klar, dass Armin Nassehi sich mit seinem neuen Werk Unbehagen nicht an ein Laienpublikum wendet. Ohne sozialwissenschaftliches Studium dürfte es schwer sein, den Sätzen des Soziologieprofessors zu folgen. Aber der Autor ist durch Essays in großen Zeitungen bekannt, berät die Politik (der Freitag 37/2021) und gilt als einflussreicher Intellektueller – Grund genug, um nachzulesen, was die theoretischen Grundlagen seiner Zeitdiagnosen sind.

Die zentrale Frage, die sich als Grundmotiv durch das Buch zieht, lautet: Warum löst die Gesellschaft ihre großen Probleme nicht, wo sie doch offenbar die Mittel dazu hat und wo doch bekannt ist, was zu tun wäre? Die „überfor…

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