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Unter nervösen Bedingungen

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Geht es um Afrika, will man uns nicht zu viel zumuten. In den deutschen Titeln von Dangarembgas Büchern fehlen die Anspielungen auf den Kolonialismus

Foto: Hannah Mentz

Als in der vergangenen Woche über den Literaturnobelpreis entschieden wurde, hatten manche Beobachter mit einem afrikanischen Preisträger gerechnet – den konkreten, Abdulrazak Gurnah, hatte jedoch niemand auf dem Schirm. In ähnlicher Weise durfte man erwarten, dass auch der seit 1950 verliehene Friedenspreis des Deutschen Buchhandels nach 1968 und 2002 mal wieder an eine Person aus dem subsaharischen Afrika geht – aber auch in diesem Fall ist die Preisträgerin, Tsitsi Dangarembga aus Simbabwe, offensichtlich weniger gut etabliert, als es Léopold Sédar Senghor und Chinua Achebe zu den Zeitpunkten der entsprechende…

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