Loading

Misstrauen pflegen

placeholder article image
Über den einsamen Kampf von Anwalt Rob Bilott (Mark Ruffalo) veröffentlichte die „New York Times“ 2016 eine lange Reportage

Foto: Tobis Film

Zu den Fragen, die Todd Haynes’ neuer Film Vergiftete Wahrheit aufwirft, gehört auch die, wie das Kino von ökologischen Katastrophen erzählt. Was kann das Kino leisten, das abstrakte Zahlen oder journalistische Berichterstattung nicht vermögen? Solche Fragen stellen sich vielleicht besonders dann, wenn man wie Haynes an der Schnittstelle zwischen Independentkino und Hollywood arbeitet. Sollte man, wenn man Aufmerksamkeit für ein aktivistisches Anliegen generieren möchte, mit einer radikalen Ästhetik bestehende Sehgewohnheiten herausfordern? Oder stattdessen auf etablierte Erzählformen und die Ressourcen großer Studios zurückgreifen?

Vergifte…

To read the full article / issue please login with your Freitag-ID. If you're not a subscriber of Freitag digital please choose one of our offers below.