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„Im Grunde bin ich Ossi“

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„Ich blieb Kommunist, war aber nicht erpicht darauf, Vergangenem nachzuweinen.“

Foto: Sami Halinen/Picture Alliance/dpa

Neben Karl Ove Knausgård oder Tomas Espedal zählt Dag Solstad längst zu den wichtigsten Schriftstellern Norwegens. Seine Romane und Essays reflektieren kritisch die Entwicklung der norwegischen Gesellschaft seit dem Zweiten Weltkrieg, den Wandel des Landes vom sozialdemokratischen Egalitarismus zu einer konsumfixierten Gesellschaft. Solstad selbst ging den Weg von einem Mitglied der marxistisch-leninistischen Arbeiterpartei AKP in den 1970erm zu einem mitunter sarkastischen Kommentator seines Landes. Seine männlichen Protagonisten sind von der Gesellschaft entfremdete Außenseiter. Der New Yorker verglich Solstad in diesem Zusammenhang mit Philip Roth. Auf Deuts…

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