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Ewiger Computerstaat

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Wenn die Dystopie da ist, wird sie uns gar nicht so dystopisch vorkommen

Foto: Imago Images/Bildgehege

Dieser Roman ist für Leser, die wirklich nicht wissen, ob die „Apokalypse“, die viele meinen, wenn sie vom Zustand der Erde sprechen, so nahe ist, wie es bis in die Kindsköpfe hinein hin Endzeitschleife verbreitet wird. Umgekehrt leben natürlich erstaunlich viele Menschen weiterhin ziemlich sorglos, so „als gäb’s kein Morgen mehr“, und leben also maximal in den Tag hinein. Auch das kann einem surreal erscheinen, befremdlich. Und hier nun ist es interessant, den Blick ein paar Eskalationsstufen weiter nach unten zu richten, so wie in Philipp Schönthalers Der Weg aller Wellen.

„Ich spürte einen Spannungsabfall, den Ausstoß von Dopamin, als wäre ich von irgendwoher auf archaische …

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