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1989: Brennend vom Turm

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Der DDR-Pfarrer Oskar Brüsewitz wird 1976 in seiner Heimatgemeinde im sächsischen Drosdorf/Rippicha beigesetzt

Foto: Picture Alliance/dpa

Im September / Oktober 1989 haben viele der Protagonisten den Eindruck, dass die Bürgerrechtsbewegung in der DDR-Hauptstadt stagniert, jedenfalls im Vergleich zu den Montagsdemonstrationen in Leipzig. Man sollte sich mehr trauen, lautet die Devise. In den Räumen der Zionskirche am Prenzlauer Berg, im linkslibertär gesinnten Kreis der Umweltbibliothek, habe es dazu einen bemerkenswerten Vorschlag gegeben: Der damals 34-jährige Gerold H. sollte sich brennend vom Berliner Fernsehturm stürzen, „um mit diesem Fanal die Verhältnisse in Berlin in Bewegung zu bringen“, schreibt Carlo Jordan, Urgestein der DDR-Umweltbewegung, in einem Aufsatz aus dem J…

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