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Wandel durch Abschreckung

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Welchen Feind vor Augen?

Foto: Christian Thiel/Imago

Man befindet sich nun einmal im Eskalationsmodus. Und wenn das so ist, steht nirgendwo geschrieben, dass Rüstungsprogramme, Großmanöver, neue NATO-Hauptquartiere und eine Semantik der Feindschaft allein geeignet sind, das gestörte Verhältnis zwischen Russland und dem Nordatlantikpakt weiter zu belasten. Im digitalen Zeitalter rechnen auch Cyberattacken zum Wechselspiel von Angriff und Verteidigung. Es war Generalsekretär Stoltenberg, der vor knapp einem Jahr – nach der Tagung der NATO-Verteidigungsminister Anfang November 2017 – davon sprach, dass sich die Allianz der Sicherheitslage im 21. Jahrhundert anpassen müsse. Darum solle es künftig allen 29 Mitgliedstaaten möglich sein, Cyberwaffen einzusetzen. „Angriffe in dieser mil…

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