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Velvet Underground

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Foto: Herve Gloaguen/Gamma-Rapho/Getty Images

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Album Wäre ich eine Geschäftsfrau, würde ich sagen: White Light/White Heat ist ein Album mit drei verschenkten Hits. Aber zum Glück hat die Aufnahme, die im September 1967 in New York entstanden ist, kein Businessmensch mit Zielvorgaben in die Finger gekriegt. Zumindest keiner, der genug Macht hatte, Lou Reed, John Cale, Sterling Morrison und ➝ Moe Tucker zurück in die Mayfair Recording Studios zu schicken, um das alles noch mal schöner aufzunehmen, mit einem sauberen Gitarrensound, ausgenüchtertem Gesang, klar erkennbaren Songeinstiegen und besser ausgebauten Refrains. So ist „White Light/White Heat“ ein ruppiges Biest, das es einem beim ersten Hören nicht leicht macht und dem man beim zweiten verfällt.

Hört man den achteinhalbmin…

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