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Einspruch

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"Ein Liebäugeln mit der AfD als Jungbrunnen der Linken ist fatal"

Foto: Carsten Koall/Getty Images

Politik ist kein Esoterik-Workshop

„Eine Regierungsbeteiligung der AfD, das wären nicht einfach „geklärte Verhältnisse“. Es geht ja nicht um eine politische Hermeneutik, die ihren Vorteil in der Klarheit sucht. Es geht um Machtverhältnisse. AfD in einer Regierung hieße Anerkennung ihrer Position, hieße Normalisierung ihres Diskurses und es hieße nicht zuletzt Zuwachs an Geld, Einfluss, Posten. Also ein Vorschub für jene Art des gesellschaftlichen Umbaus, für den sie angetreten sind. Wenn es da eines Anschauungsbeispiels bedarf: In Österreich kann man das gerade in Realzeit beobachten. Und die Vorstellung, die Linke könnte so „zu sich selber finden“? Politik ist kein Esoterik-Worksh…

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