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„Das wurde nie gemacht“

Am 12. Oktober hat Mittelreich nach der Inszenierung von Anna-Sophie Mahler in der Inszenierung von Anta Helena Recke Premiere in den Münchner Kammerspielen. Klingt verwirrend, ist aber der Witz: Reckes Arbeit ist eine Kopie von Mahlers Adaption des Romans von Josef Bierbichler, der über drei Generationen hundert Jahre deutsche Geschichte in einer bayerischen Familie erzählt. Recke macht alles wie Mahler in ihrer Arbeit von 2015 mit einem Unterschied: Es sind nur schwarze Schauspielerinnen und Musiker besetzt.

der Freitag: Wie kommt man auf die Idee einer Schwarzkopie, wie Sie das nennen?

Anta Helena Recke: Einfach so (schnippst mit dem Finger). Und zugleich natürlich nicht. Ich war zwei Jahre lang Regieassistentin an den Kammerspielen. Die Regieassistentin ist die Person, die alles mit…

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