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Von Hunger las man in Büchern

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Ende September, Hang-Be-Markt, Hanoi: Zuletzt wurden die Kontaktbeschränkungen etwas gelockert

Foto: Luong Thai Linh/Epa-Efe

Als im August für Ho-Chi-Minh-Stadt im Süden Vietnams der bisher strengste Lockdown verhängt wurde, glaubte die Fabrikarbeiterin Tran Thi Hao, die Regierung werde schon für eine ausreichende Versorgung ihrer Familie sorgen. So war es jedenfalls versprochen. Doch seit mehr als einem Monat leben sie von nicht mehr als Reis und der Fischsoße Nuoc Mam. Im August schickte sie ihr Arbeitgeber in einen unbezahlten Urlaub. Tran Thi Haos Mann, der sonst auf dem Bau arbeitet, sitzt noch länger zu Hause.

So geriet die Familie mit der Miete in Rückstand, bald schon wird die nächste Zahlung fällig sein. „Ich versuche, so lange wie möglich durchzuhalten, aber ich weiß ni…

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