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Ein Drittel wählte überhaupt nicht

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Die österreichische Jugendforscherin Beate Großegger bezeichnete das marktkonforme Bewusstsein vieler Jugendlicher einmal als „leidenschaftslose Überanpassung“

Foto: Hannah Aders und Jan Kräutle

Es ist nicht so, dass die Jugend bislang besonders links gewählt hätte: 2017 stimmten die 18- bis 24-Jährigen überwiegend für CDU/CSU (24 Prozent) und SPD (19 Prozent), wie beinahe während der gesamten Ära Merkel. Grüne und FDP lagen bei 12 bis 13 Prozent – nun, vier Jahre später, liegen sie mit 23 und 21 Prozent ganz vorne. Bei dem diesjährigen Ergebnis handelt es sich also durchaus um ein bemerkenswertes: Jamaika oder Ampel – aus jugendlicher Perspektive ist jede liberal-grüne Kombination eine „Große Koalition“.

Wie kommt das? Der Journalist Raphael Knipping veröffentlichte seine Analys…

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