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Was Bauarbeiter sehen

Manchen Orten haftet eine besondere Aura des Urbanen an. Zum Beispiel dem ehemaligen Berliner Flughafen Tempelhof, heute Freiraum und Spielwiese städtischer Zwischennutzung. Insofern ist die Hauptabfertigungshalle der passende Ort für die Ausstellung Living the City – Stadt leben. Um den Dreiklang des Urbanen soll es gehen: „Städte, Menschen und Geschichten“.

Die Gefahr ist bei solche Ausstellungen, dass am Ende eine langweilige, glattgebügelte „Best Practice“-Schau fürs Fachpublikum steht, die eher die Tristesse einer Messe versprüht. Zumal bei diesem Rahmen: Im Auftrag des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat im Rahmen der Nationalen Stadtentwicklungspolitik entstanden, präsentiert im Zuge der deutschen EU-Ratspräsidentschaft. Klingt nach Bürokratie statt städtischem Chaos…

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