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„Diese Biennale ist Testgebiet“

Im Pandemie-Jahr 2020, nachdem eine Großveranstaltung nach der anderen abgesagt worden ist, ist die elfte Berlin Biennale für Zeitgenössische Kunst die Ausstellung zur Zeit. Feministisch und postkolonial kritisieren die vier Kurator*innen Institutionen; die teilnehmenden Künstler*innen und Kollektive feiern politische Kunst. „Ganz langsam“ startete die Ausstellung im vergangenen Herbst. Mit dem Titel Der Riss beginnt im Inneren (The Crack Begins Within) findet jetzt der Hauptteil der Schau statt, der zugleich ihr Epilog ist. Die Co-Kuratorin Lisette Lagnado spricht im Interview über Esoterik, Vaterländer und eine Welt in Flammen.

der Freitag: Lisette Lagnado, ich habe mir während der Berlin Biennale die ganze Zeit Notizen gemacht, in der Hoffnung, dass eine übergreifende Erzählung sichtb…

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