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Ein tristes Glück

Der Fischersohn Vilhelm Huurna soll das Boot eines Nachbarn auf eine nahegelegene Insel überführen. Das Boot kentert, er kämpft mit den Wellen, schluckt Meerwasser und erreicht halberfroren das Land. Leute nehmen ihn auf, bringen ihn ins Haus, wärmen ihn. Bevor der Junge einschläft, denkt er: „Ja, es gibt Wolldecken auf der Welt.“

Huurna fährt als Matrose auf diversen Schonern zwischen Finnland und Sardinien umher. Nach dem Besuch einer Seefahrtsschule stellt ihn eine Versammlung von Großbauern in seinem Heimatort als Kapitän an. Und so schippert Huurna über die Meere, kentert bisweilen und überlebt, gibt auf und schippert weiter. Das ist eigentlich alles.

Der finnische Schriftsteller Petri Tamminen bezieht sich zwar in einigen kleinen Szenen seines neuen Romans auf verschiedene Seefahr…

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