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Ein Land bebt

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Die Luft brennt in Katalonien

Foto: David Ramos/AFP/Getty Images

Es war ein bewegender, aber auch trauriger Tag, dieser 1. Oktober. Traurig, weil die einen friedlich wählen und die Demokratie ausschöpfen wollten und die anderen sie dafür niederprügelten. Traurig, weil viele Bürger auf der Straße eine selbstlose, opferwillige Haltung bewiesen, während auf ihrem Rücken die Herren in der Generalitat, der katalanischen Regierung, und der Moncloa, der Zentralregierung, eisern ihre Strategien gegeneinander ausspielten – die einen für die Unabhängigkeit, die anderen für die nationale Einheit. Nach dem, was am Tag des Plebiszits geschah, hat es sich Madrid sehr schwer gemacht, Katalonien je wieder an sich zu binden. Was bleibt, ist nicht nur Zorn, sondern auch die – vielleicht letzte – …

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