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Dies ist kein Buch

Lyrik sei die Textgattung, die auf kleinstem Raum die meisten „Absprünge“ zulasse, sagt der Lektor für Lyrik, Übersetzer und Autor Jo Frank. Mit dieser „Mischtextur“, wie er seine Literatur nennt, habe er aber für sich die ideale Form gefunden, sein Band heißt Snacks. Etwas zur Schönheit von Primzahlen? Bitte schön, findet man. Nicht linear sei das alles, erläutert Frank bei ein paar Zigaretten, aber nicht linear sei ja letzten Endes auch die Art, wie man denke, zum Beispiel: „Ich kann nicht über den Drehstuhl nachdenken, ohne an seinen Erfinder Thomas Jefferson zu denken und ohne dann bei der amerikanischen Geschichte zu landen.“ Um eine natürliche Denkbewegung abzubilden, müsse man zu extremen Mitteln greifen, um die „Flächenkaskaden“ zu zeigen, die jeder im Kopf habe, dürfe man nicht…

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