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„Das Zeitfenster geht zu“

Bald zwei Wochen liegt die Bundestagswahl zurück – die daran anschließende Debatte in der Linken hat in der Nacht nach dem 24. September begonnen: „Zu leicht“ habe es sich die Partei in der Flüchtlingsfrage gemacht, sagte Fraktionschefin Sahra Wagenknecht, bald sekundierte ihr Oskar Lafontaine, woraufhin Gregor Gysi anmerkte: „Wenn man mehr soziale Gerechtigkeit will, darf man nicht gegen andere Arme, sondern muss man gegen ungerechtfertigten Reichtum kämpfen.“ Nähme die Partei davon Abstand, wäre sie nicht mehr seine, schrieb Gysi im Neuen Deutschland.

Streit innerhalb der Partei übertönt Stimmen wie die der Linken-Fraktionschefin im hessischen Landtag, Janine Wissler: Sie nahm sich die dortige CDU als „Brutstätte für die Führungsriege der AfD“ vor ebenso wie die rechte Politik CDU-gef…

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