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Das Ende der Hornbrillen

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Nubya Garcia (l.) aus London mixt in ihren Saxofon-Sound Elemente von Cumbia und Reggae. Dass Punk und Jazz zusammenpassen, zeigt Trompeterin Jaimie Branch (r.) aus Chicago

Fotos: Abdesslam Mirdass, Adama Jalloh (links)

Keine andere Musikrichtung ist so in Bewegung wie der Jazz. Noch vor ein paar Jahren galt dieser als tote, in seinen eigenen Traditionen festgefahrene Angelegenheit. Die Zeiten, in denen Giganten wie John Coltrane, Ornette Coleman oder Miles Davis ihre eigene Musik permanent revolutionierten und damit auch den Jazz an sich, schienen endgültig vorbei zu sein.

Doch seit Kurzem tut sich etwas. In Metropolen wie Chicago, London und Berlin erblühen junge Szenen, in denen versucht wird, den althergebrachten Jazzbegriff, so vielgestaltig der auch sein mag, umzukrempeln. …

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