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Bewaffnen oder auswandern?

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Nachwirkungen der Unruhen: Nur noch wenige Läden in Südafrika sind geöffnet – oder intakt

Foto: Guillem Sartorio/AFP/Getty Images

Das Einkaufszentrum im Süden von Durban ist bis zum Bersten voll, die Schlangen vor den Geldautomaten sind lang. Menschen mit Einkaufswagen drängen sich durch die Flure. Der Ansturm ist größer als normalerweise zum Monatsbeginn, wenn viele Südafrikaner ihren Lohn oder ihre Sozialleistungen ausgezahlt bekommen. „Hierher kommen jetzt auch all jene, in deren Vierteln Geschäfte und Geldautomaten zerstört wurden“, sagt Aidan David, als ich ihn im Gedränge zufällig treffe.

Mit Waffen, Stöcken, Macheten hatten Bürger wie David versucht, ihre Viertel im Juli vor den Massenplünderungen zu schützen. Inmitten der Unruhen, die die Regierung später als Umsturzversu…

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