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15 Millionen soziale Gründe

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In Deutschland gibt es Landstriche und Viertel, wo nicht einmal mehr jeder oder jede Dritte zur Wahl geht

Foto: Steffi Loos/Getty Images

Ist es nicht ein wenig paradox? Da gewinnt – auf niedrigem Niveau wohlgemerkt –eine Partei, die einmal angetreten war, den „kleinen Leuten“ eine Stimme zu geben. In den 1960er und 1970er Jahren gelang es vor allem der SPD, über 90 Prozent der Wähler:innen zu mobilisieren und sie glauben zu machen, auch ihre Stimme habe Einfluss auf das politische Geschehen.

Heute aber bleiben die heutigen „Kleinsten“, Unsichtbarsten und am sozialen Rand Stehenden zu Hause. Weil „die da oben“ ohnehin machen, was sie wollen – und sicher nichts für einen selbst. Gleichgültig ob in der Nichtwähler-Hochburg Duisburg oder in Augsburg-Oberhausen, gar nicht zu reden von…

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