Ausgabe 39/2021 vom 30.09.2021 : Eine schrecklich nette Koalition
Bekommt Olaf Scholz, was er verdient?
Wochenthema
Wann, wenn nicht jetzt?
Nach dem U-Boot-Eklat muss Europa endlich selbstbestimmter werden
Frankreich steckt in der Falle
Der geplatzte Deal mit Australien stellt die Industriepolitik infrage
Törichte Männer
Joe Bidens AUKUS-Allianz mit Großbritannien und Australien wird Chinas Aufrüstung erst recht vorantreiben
Politik
Mit dem Segen der Großindustrie
Es ist absehbar, worauf sich Grüne und FDP verständigen können – und wo das latente Konfliktpotenzial liegt
Frustsaufen bei Toschi’s
Wofür steht die CDU nochmal? Drei Eindrücke – aus Berlin, Aachen und von Hans-Georg Maaßens Wahlparty
An Türen klopfen
Beinahe wäre sie aus dem Bundestag geflogen. Nun wollen die Genossen ihren Streit beenden. Nur wie?

Der Mangel als Marke
Bald können britische Obsthändler ihre Erdbeeren wieder in Unzen verkaufen – vorausgesetzt, es gibt welche
„Putin, hilf uns!“
Die Regierung will Handlungsfreiheit – mit oder ohne russische Söldner
„Wir müssen auch mit Hamas sprechen“
Essawi Frej, Minister arabischer Herkunft in Israels Regierung, erklärt, was in einer Koalition der Gegensätze machbar ist
Wirtschaft

Die letzte Meile
Der Konzern reorganisiert seine Logistik. Arbeitsrecht und Würde spielen dabei keine Rolle

Angriff auf die Agromafia
Gemüse und Obst wird von Migranten im „caporalato“, einer Art Schuldsklaverei, produziert. Der Kampf dagegen ist zäh
Entprivatisiert euch!
Als Erstes müssen wir die Ideologie des schlanken Staates hinter uns lassen: Sie verhindert dringend nötige Investitionen, schwächt Institutionen und begünstigt Reiche

Kanzlerin der Pkws
Die CDU-Politikerin hinterlässt einen automobil-industriellen Komplex außer Kontrolle
„Harte Arbeit lohnt sich immer weniger“
Nicole Mayer-Ahuja zeigt auf, dass Niedrigverdiener:innen schon vor Corona systemrelevant waren
Debatte

Kieznah, bildungsfern?
Der Angst vor „Brennpunktschulen“ kann man gemeinsam begegnen. Ein Weckruf
Kultur

„Süffisant belächelt“
Welchen Picasso hätten Sie gerne? Die Kuratorin Julia Friedrich erklärt, warum er in DDR und BRD unterschiedlich bewertet wurde