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„Von Corona erzählen“

Jonas Lüscher ist 43 Jahre alt und gehört keiner Risikogruppe an, als er sich Mitte März mit dem Coronavirus infiziert. Es folgen Beatmung, ein künstliches Koma und mehrere Monate Krankenhausaufenthalt. Seine persönliche Leidensgeschichte zeigt, dass Corona alles andere als eine harmlose Krankheit ist. Nur mit großem Glück hat Lüscher keine kognitiven Schäden davongetragen, jedoch ist seine Lungenkapazität wohl reduziert.

Im Interview am Telefon erörtert der Schriftsteller, der sich seit Langem literarisch wie vormals als Wissenschaftler an der ETH Zürich mit der Bedeutung von „Narrationen für soziale Zusammenhänge“ beschäftigt, warum es im Umgang mit der Pandemie besonders auf Erzählungen ankommt.

der Freitag: Herr Lüscher, inwiefern ist eine Gesellschaft darauf angewiesen, dass abstrakt…

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