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Interview ohne Abstand

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In Stockholm lässt sich Ende April ein 32-Jähriger das Konterfei Anders Tegnells tätowieren (siehe unten)

Foto: Jonathan Nackstrand/AFP/Getty Images

Es wurde gerade dunkel, als ich vor einem schwedischen Altenheim stand, in dem 25 von 65 Demenzpatienten an Corona gestorben waren. Ein vierstöckiger Block, der Eingang versperrt, nur in wenigen Fenstern brannte noch Licht. Mitarbeiterin Asia Ahmed hatte einer schwedischen Zeitung erzählt: „Es war wie ein Horrorfilm. Viele Pflegerinnen waren selbst infiziert, man zog unerfahrene Aushilfen zur Vertuschung heran. Einige dieser Aushilfen drehten in der Tür um, als sie realisierten, dass sie mit Corona infizierte Menschen pflegen würden“. Das Heim „Tiergarten“ ist das älteste in Eskilstuna, zwei Bewohner teilten sich ein Badezimmer, es …

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