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Ein Recht auf Wohnen läge im Interesse der überwältigenden Mehrheit

Foto: Fabrizio Bensch/Reuters

Gibt es ein Recht auf Wohnen in der Innenstadt? Selbstverständlich nicht, so sagt es einem der gesunde Menschenverstand. Es gibt ja auch kein Recht auf Champagner, Kaviar oder Privatjet. Dämliche Frage, die sich schnell erledigt hat, könnte man meinen. Nehmen wir sie uns trotzdem noch einmal vor – zumal die Frage zuletzt aufkam, weil die Berliner Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher darauf drängt, in der Bundeshauptstadt für die kommenden fünf Jahre eine radikale Mietpreisobergrenze einzuführen.

Wer einwirft, diese nimmersatten Mieter würden jetzt auch noch ein Grundrecht auf günstigen Wohnraum in bester Lage einfordern, der hat im dichten Wald der Ideologie einen Schritt auf …

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