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Von Werten vernebelt?

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Sinnbild einer Glaubwürdigkeitskrise. Doch es gibt Auswege – zum Beispiel, indem Journalisten ihre Werte transparent machen

Foto: imago/IPON

Gefühlt befindet sich der Journalismus in einer Dauerkrise. Erst schien sie rein wirtschaftlich, seit geraumer Zeit kommt eine Glaubwürdigkeitskrise hinzu. „Systempresse“, „Lügenpresse“, „Mainstream-Medien“ sind Schlagworte, die Journalisten wahlweise als Beschimpfung oder als Herausforderung verstehen. Zu den klügeren Reaktionen auf diese Krise zählt, was Zeit und Zeit Online jetzt unternommen haben: Man hat sich Redaktionsleitlinien gegeben und sie – der Transparenz wegen – kürzlich im hauseigenen Blog veröffentlicht.

Sie umfassen zehn Punkte, die gut, vielleicht etwas gratismutig erscheinen und unter anderem das Ziel formulieren, die plu…

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