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Mordor, mein Mordor

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Illustration: Johanna Walderdorff für der Freitag

Wer sich für das Ende der Welt interessiert, so scheint es, interessiert sich für Neuseeland. Jedenfalls war kurz nach Donald Trumps Wahl zum US-Präsidenten in der New York Times zu lesen, dass der milliardenschwere Risiko-Investor Peter Thiel, Mitgründer von PayPal und Facebook-Investor, Neuseeland als „die Zukunft“ bezeichnet habe.

Das sollte uns zu denken geben. Denn Thiel ist so etwas wie ein Kanarienvogel im Bergwerk des Kapitalismus, wenn auch mit dem nicht unwichtigen Detail, dass dieser Kanarienvogel selbst einen sehr profitablen Anteil an der Kohlenmine hält.

Thiel, 1967 in Frankfurt am Main geboren und im Alter von einem Jahr mit seinen Eltern in die USA ausgewandert, wirkt auf den ersten Blick wie die Karikatur eines d…

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