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Chemnitz kommt

Mit 200 Quadratmetern sind sie doppelt so groß, die neuen Räume, die Arne Linde mit ihrer Galerie ASPN im April auf dem Gelände der Baumwollspinnerei in Leipzig bezogen hat. Ein Bekenntnis zum Standort: 2005, als Malerei aus Leipzig besonders in den USA in aller Munde war und entsprechend viel Geld durch die Hände der sächsischen Galeristen ging, gründete sie die Galerie. Doch Leipziger, die regelmäßig Kunst kauften, konnte man damals an einer Hand abzählen. Linde setzte auf Geduld und Nachhaltigkeit, statt wie viele Galerien im oberen Segment des Kunstmarkts auf Hotness und Rendite (der Freitag 38/2018). Heute kommen gut 25 Prozent ihrer Käufer aus der Region. Und waren 2010 Verkäufe um die 3.000, 4.000 Euro noch die Obergrenze, hat sie im vergangenen Jahr auch Arbeiten für 15.000 und …

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