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„Bloß nicht in Verdacht geraten“

Warum scheinen die in den „neuen Bundesländern“ oder in der DDR geborenen Deutschen so anders zu sein als die Leute aus „dem Westen“? Und was ist da gerade überhaupt los im Osten der Republik? Nach den Ereignissen in Chemnitz und Köthen rücken diese Fragen wieder in den Vordergrund. Zum Tag der Deutschen Einheit treffen sich darum eine Redakteurin und ein Redakteur des Freitag zum Gespräch.

Lutz Herden: Wir sind die letzten beiden Ostdeutschen dieser Redaktion, eine seltene Spezies in der einstigen Ost-West-Wochenzeitung. Wir sollen durch unser Gespräch der Ausgabe zum Tag der deutschen Einheit ein bisschen Ost-Drive verschaffen. Fühlst du dich instrumentalisiert?

Maxi Leinkauf: Ich glaube, unser Chefredakteur hat uns gerade Exoten genannt. Das klingt nach bedrohter Art.

Herden: Was wir…

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