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Wühlen durch Schnäppchenberge

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Mit der Krise wurden Sonderangebote auch für die Mittelschicht essenziell

Foto: Filippo Monteforte/AFP/Getty Images

Als Italien im November 2011 vor dem Abgrund stand und Mario Monti Silvio Berlusconi ablöste, unkten die Intellektuellen hierzulande, nun sei es endgültig um das Land geschehen – das müsse jetzt auch den Bürger einleuchten. Der Traum, jeder könnte ein Berlusconi werden? Ausgeträumt.

Doch all den Vorhersagen zum Trotz, in den Abgrund ist das Land doch nicht gerutscht. Es stimmt zwar, die Finanz- und Wirtschaftskrise wütete in Italien so heftig und lang wie kaum anderswo: Sieben Jahre kämpften sich die Italiener durch die Rezession, auf 13 Prozent kletterte die Arbeitslosenquote, unter den Jungen waren im Frühjahr 2014 43,5 Prozent ohne Beschäftigung. Und bis heute s…

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