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Knarren für Demokraten

Zu schön, um wahr zu sein? Heckler & Koch schließt nach eigener Angabe keine Deals mehr mit Diktatoren ab. Der Waffenhersteller aus Oberndorf im Schwarzwald könnte damit vom „tödlichsten Unternehmen Deutschlands“ zum moralischen Vorbild der Rüstungsindustrie avancieren. Allerdings müssten dafür zunächst bestehende Altverträge mit autoritären Regimen abgewickelt werden.

Wie Heckler & Koch (H&K) auf seiner Aktionärshauptversammlung Mitte August in Sulz-Glatt offiziell bekannt gab, hat sich das Unternehmen neue Exportregeln gesetzt. Es will nur noch an nach eigener Definition integre Staaten liefern. Dafür gibt es drei Kriterien: Erstens, ob ein Land Mitglied der NATO ist oder NATO-Ländern gleichgestellt wie Japan, Australien, Neuseeland und die Schweiz. Zweitens werden Platzie…

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