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Suppe für alle

Es ist früher Sonntagabend in Berlin-Kreuzberg. Vor dem Tresor, dem legendärsten Berliner Technoclub, steht eine hauptstadttypische Mischung aus modischen Menschen. Sie wärmen sich noch kurz in der Sonne, bevor sie ins düstere Innere treten, wo heute Abend keine After-Hour-Party, sondern zum ersten Mal die „Berlin Soup“ stattfindet, ein Mit-Mach-Charity-Event, frisch importiert aus den USA.

Die Idee von Berlin Soup ist denkbar einfach: Alle Besucher bezahlen beim Eintritt mindestens fünf Euro, dafür bekommen sie einen Teller Suppe und einen Stimmzettel. Sie können damit ihr Votum zu sozialen Projekten abgeben, die im Lauf des Abends von ihren Macherinnen und Organisatoren vorgestellt werden. Dafür haben die Projekte jeweils vier Minuten Zeit, aus dem Publikum dürfen maximal vier Fragen …

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