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Präsident im Pyjama

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Genoss in seinem Land viel Sympathie: Manuel „Mel“ Zelaya Bild: Jorge S. Cabrera/LatinContent/Getty Images

Sicherheitskräfte griffen am frühen Morgen an, als die Unterstützer des geschassten Präsidenten noch auf der Straße schliefen. Drei Monate nachdem der honduranische Regierungschef Manuel Zelaya am 28. Juni 2009 von Soldaten ergriffen und außer Landes gebracht wurde, war er in die Hauptstadt Tegucigalpa zurückgekehrt und hatte in der brasilianischen Botschaft Zuflucht gefunden. Tausende Anhänger zogen dorthin und wollten so lange ausharren, bis Zelaya wieder sein Amt übernehmen konnte. Dann kamen Polizei und Militär.

Die heute 46-jährige Agustina Flores erinnert sich an Wasserwerfer und Tränengaskartuschen, die aus Helikoptern auf die schlafende Menge abgefeuert wurden. „Pol…

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