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„Wir waren nie Peripherie“

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Foto: Johanna Ghebry für der Freitag

Angesichts der Notwendigkeit, Kulturgeschichte und -praxis feministisch und dekolonial zu revidieren, fallen die jüngsten Personalentscheidungen für die Chefposten wichtiger Berliner Kunstinstitutionen ziemlich enttäuschend aus (der Freitag 37/2021). Die Wahl von Bonaventure Soh Bejeng Ndikung als nächstem Leiter des Hauses der Kulturen der Welt lässt allerdings hoffen. Mit der Autorin und Kuratorin Margarita Tsomou sprach er über kulturelle Übersetzung, Sound als Medium von Erinnerungskultur und Fragen von Rehabilitation angesichts kolonialer Gewalt. Sie haben beide unter anderem für die documenta 14 gearbeitet.

Margarita Tsomou: Bonaventure, als ich dich vor einem Jahr in dem von dir und anderen gegründeten Kunstraum SAVVY Contemporary im We…

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